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SEO: Sportliche Fairness bringt eigene Vorteile

November 20th, 2009 · No Comments

Es gäbe eine Menge Tricks, mit denen man SEO betreiben könnte, wäre da nicht der Schiedsrichter, die Suchmaschine. Diese hat ganz genaue Vorstellungen von den Regeln, die von allen Agenturen und Selfmade SEO Profis einzuhalten sind. Bricht man diese Regeln, wäre dies mit einem Doping Versuch im Sport gleichzusetzen. Man erreicht kurzzeitig eine Höchstleistung, wird aber nach dem positiven Doping Test schlichtweg disqualifiziert, ohne dass man noch eine Chance hätte, sich dagegen zu wehren.

In den Anfängen von Internet und SEO war es zum Beispiel ein oft genutztes Mittel, auf einer weißen Seite weißen Text zu platzieren. Auf diese Weise konnte man Keywords zu Hauf unterbringen, ohne den User, der auf der Seite zu Gast war, zu stören. Die Relevanz einer Seite zum jeweiligen Suchbegriff wird unter anderem auch daran gemessen, wie oft und in welcher Form ein Wort auf der Site vorkommt. Mit dieser Weiß auf Weiß Taktik konnte man unsichtbar mogeln. Wieder bezogen auf den Sport wäre dies mit schwer nachweisbaren Dopingmaßnahmen vergleichbar.

Diese Mittel sind im Bereich SEO, ebenso wie das Doping im Sport, absolut verpönt. Man braucht gar nicht darauf zu hoffen, dass man unentdeckt bleibt, denn die Suchmaschine findet alle Vergehen. Im Sport könnte man mit Glück durch die Doping Kontrolle rutschen. Diese Möglichkeit gibt es im Bereich SEO nicht. Gnadenlos wird man aus dem Index der Suchmaschine entfernt und kann zusehen, wie man im World Wide Web wieder Fuß fassen kann. SEO ist also eine Art virtueller Sport, in dem man mit fairen Mitteln kämpfen muss. Je mehr man trainiert, also investiert, umso erfolgreicher ist man am Ende.