Die Finanzkrise hat sich auch im Bereich Suchmaschinenmarketing deutlich bemerkbar gemacht. Wie auch im TV gehen die Aufträge stetig zurück. Die Firmen müssen, gebeutelt von Zukunftsangst und Finanzkrise, sparen. Dies bedeutet auch, dass die Ausgaben im Bereich der Werbung deutlich reduziert, der Säckel enger geschnürt wird. Von einem Minus von mehr als zehn Prozent im laufenden Jahr gehen marktforschende Spezialisten im Suchmaschinenmarketing aus. Florierende Unternehmen, die bisher in jedem Jahr ein Wachstum verzeichnen konnten, merken es vielleicht noch nicht so, wie Neustarter. Die zahlenden Kunden bleiben aus, die Umsätze und Bilanzen zeigen deutlich die Sparsamkeit, die sich nicht zuletzt auch auf die Dienstleister auswirkt.
Bereits nächstes Jahr soll es wieder besser werden, so die Experten. Die Märkte sortieren sich neu, die Konzepte müssen verändert werden, sodass auch wieder Kontakt nach außen von Seiten der Firmen aufgenommen werden kann. Ein gewisses Budget muss in jedem Unternehmen auch für die Internetwerbung, also das Suchmaschinenmarketing, eingeplant werden. Am Beispiel Quelle sieht man nur zu deutlich, wo es endet, wenn das Internet als Markt nicht genutzt wird. Besser werden bedeutet allerdings nicht, dass alles gleich wieder gut ist. Das Minus wird kleiner, aber nicht ausgelöscht werden. Gut ist es, wenn die SEO und SEM Agenturen Rücklagen oder langjährige Verträge haben, mit denen sie die Zeit überbrücken, bis wieder positive Meldungen zu verbuchen sind. Allerdings sehen die Experten schon im Jahr 2011 schon wieder schwarze Zahlen in der gesamten Branche von Suchmaschinenmarketing und SEO. Bleibt zu hoffen, dass sich die Prognosen bewahrheiten und viele Agenturen es schaffen, sich über die schwierige Zeit zu helfen.
