Zu Weihnachten, beziehungsweise schon eine Zeit davor, wird auch im Internet alles weihnachtlich geschmückt. Da ist es Aufgabe vom Webdesign, hier die Nikoläuse an die Wand zu hängen, die Tannenzweige zu drapieren und alles andere auf das bevorstehende Fest der Liebe und des Konsums vorzubereiten. Wie in einer Wohnung müssen die alltäglichen Dinge etwas zur Seite rücken, weil hi und da ein Kerzchen platziert, ein Engel aufgehängt oder ein Plätzchenteller bereit gestellt werden muss. Natürlich darf die Veränderung nicht so weitreichend sein, wie in einer Wohnung. Schließlich muss nach dem Fest der Aufwand, alles wieder auf ein normales Aussehen zu bringen, möglichst gering gehalten werden. Auch die Ladezeiten dürfen sich durch zusätzliche Grafiken nicht zu sehr verlängern, da man sonst sowohl bei den Kunden, als auch bei der Suchmaschine auf Protest stößt.
Wichtig ist es, in einem Online Shop, der sich vom Weihnachtsgeschäft etwas erhoffen kann, die weihnachtliche Einkaufsstimmung für den Kunden zu schaffen. Im Webdesign kann dies auf verschiedene Arten erzielt werden. Die Fotos der Waren auszutauschen, ist eine Möglichkeit. Weihnachtliches Ambiente auf den Fotos verändert nicht die Ladezeiten, denn man ersetzt prinzipiell nur eine Datei gegen eine andere, nicht größere. Wird die weihnachtliche Stimmung durch zusätzliche Grafiken und Animationen erzielt, sieht das vielleicht schon anders aus. So wenig, wie möglich, dabei aber so viel wie nötig. Das ist die Kunst, die hier im Webdesign sehr gut verstanden werden muss, da kein Online Shop gerade zu Weihnachten auf Durchlauf- und Stammkundschaft verzichten kann, oder es sich leisten kann, von der Suchmaschine wegen längerer Ladezeiten schlechter eingestuft zu werden.
